Hier sammeln wir häufige Fragen von Stellplatzmietenden rund Bauten auf Stellplätzen.

Bitte informiert euch hier und auf den verlinkten Seiten, bevor ihr uns eine Bauanfrage sendet!

→ Bitte beachtet dazu auch das jeweils aktuelle “Interne Bau- & Nutzungsreglement Stellplätze” (unter Downloads) sowie die Infos betreffend “Alternative / ökologische Mobilheime“.


Fragen & Antworten zu Bauten auf Stellplätzen

  • Was gilt den nun als "Mobilheim" im Sinne des Uferschutzplans?
    • Das ist leider juristisch noch nicht abschiessend geklärt. Wir sind dazu im Kontakt mit den Behörden und hoffen den Begriff je länger je konkreter definieren zu können.
    • Bis auf Weiteres gilt als Mobilheim “alles was Räder” hat. Eine Strassenzulassung ist jedoch nicht zwingend nötig.
    • Motorisierte Mobilheime (Camper etc.) sind bei uns in der Regel auf Stellplätzen jedoch nicht zulässig, insbesondere nicht in den Sektoren A bis C (Naturschutz / Gewässerschutz). Entlang der Fahrwege der Sektoren E bis H kann die Betriebsleitung Ausnahmen bewilligen.
    • Sicher nicht als Mobilheim gilt alles was eine feste Verbindung mit dem Boden hat.  Fundamente (inkl. Schraubfundamente u.ä.) sind also nicht zulässig.
    • Gartenhäuschen, Pod’s und ähnliche Bauten ohne Räder sind nicht zulässig, auch wenn diese keine eigentlichen Fundamente benötigen.
    • Unklar derzeit bspw. ob eine Jurte als Mobilheim gelten kann. Bis auf Weiteres können wir darum keine Jurten (ohne Räder) bewilligen.
  • Welche maximalen Masse gelten für Mobilheime auf dem Gelände?
    • Die maximalen Grössen gemäss § 6 des “Internes Bau- & Nutzungsreglement für Stellplätze” (siehe Downloads) sind verbindlich. Derzeit gilt (L x B x H): Max. 7 x 2.5 x 3.5 m.
    • Jedoch können diese maximalen Masse nicht an jedem Standort gewährt werden. Welche maximalen Masse auf einem spezifischen Stellplatz möglich sind, wird von der Betriebsleitung festgelegt. In der Regel müssen zwischen benachbarten Objekten Abstände von min. 2 m eingehalten werden, zu Fahr- & Fusswege min. 0.5 m.
    • Grosse und v.a. hohe Objekte (über 3 m), wie bspw. Bauwagen, TinyHouses u.ä., können nur auf Standorten bewilligt werden, an denen diese die Nachbarschaft nicht übermässig beeinträchtigen (Schattenwurf etc.), bspw. entlang von Fahr- oder Fusswegen.
  • Wie hoch dürfen/müssen die Mobilheime "aufgebockt" werden?
    • Gemäss § 6 des “Internes Bau- & Nutzungsreglement für Stellplätze” (siehe Downloads) gilt ein Minimum von 20 cm und ein Maximum von 40 cm. Jedoch kann die Betriebsleitung in tiefer gelegenen Geländebereichen, welche von gelegentlichem Hochwasser bedroht sind, eine Unterlüftung / Aufbockhöhe von bis zu 80cm bewilligen.
    • Die maximale Höhe eines Objekts (derzeit 3.5 m) gilt unabhängig von der Aufbockhöhe und wird ab Boden gemessen. Je höher ein Objekt aufgebockt wird, desto weniger hoch darf das Objekt an sich also sein!